Wissenswertes über Keramikpfannen

keramikpfanne
Moderne Küchen schwören auf beschichtete Bratpfannen. Seit kurzem ist die mit Keramik beschichtete Pfanne im Handel. Sie überzeugt mit erhöhter Kratzfestigkeit und ist hochgradig hitzebeständig. Im Gegensatz zu den herkömmlich beschichteten Pfannen ist die Keramikbeschichtung frei von gesundheitsschädlichen Stoffen, wie PTFE und PFOA und ist daher keine Gefahr für das Wohlergehen der Familie. Die Beschichtung besteht aus mehreren Lagen und ist daher besonders resistent gegen Kratzer.

Welche Arten dieser Pfannen gibt es?
Keramikpfannen sind in unterschiedlichen Größen, Formen und Preisklassen im Handel:

• Die klassischen Bratpfannen (Durchmesser 20–32 cm)
• Eckige Grillpfannen (26×26 cm)
• Schmorpfannen
• Eckbräter und
• Wokpfannen

Die Preise liegen zwischen 10 und 50 Euro, wobei für Markenartikel mehr Geld ausgegeben wird. Normalerweise sind Keramikpfannen für jede Herdart geeignet, außer für Induktionskochfelder. Ob die Pfanne auf dem Induktionsherd angebracht ist, richtet sich nach dem Boden der Pfanne. Teure Modelle mit Sandwichboden sind ebenfalls auf dem Induktionskochfeld anwendbar. Es sind auf dem Boden allerdings nicht immer erkennbare Herdart-Piktogramme vorhanden, demzufolge ist vor dem Kauf beim Händler nachzufragen.

Die richtige Benutzung
pfanne aus keramikHersteller der Keramikpfannen versprechen, dass es möglich ist, ohne den Keramiküberzug zu beschädigen, direkt aus der Pfanne zu essen. Davon ist dringend abzuraten, weil scharfe Gegenstände jede Beschichtung, so auch Keramik, zerstören. Aus diesem Grunde ist beim Braten der Gebrauch eines Pfannenwenders sinnvoll. Er schont die Beschichtung beim Wenden und Bewegen des Bratguts.
Keramikpfannen mit weißer Innenseite weisen bei mehrfacher Benutzung oftmals Verfärbungen auf. Das ist bei dunklen Innenseiten jedoch weniger zu sehen. Die Verfärbungen mindern dennoch nicht die Brateigenschaften, im Gegensatz zu Rückständen von nicht geeigneten Bratölen.
Es heißt, man braucht in Keramikpfannen zum Braten weniger Fett. Die Antihaftbeschichtung verhindert das Ankleben der Speisen. Viele Kunden sind verunsichert, weil dieser Effekt im Laufe der Zeit nachlässt. Schuld daran ist das falsch gewählte Öl. Keramikpfannen können sich bis zu 400 Grad Celsius erhitzen, da verbrennen Lebensmittel und Öl schnell. Demgemäß sind kaltgepresste Öle nicht zu benutzen. Sie bilden an der Oberschicht Rückstände, wodurch die Wirkung der Antihaftbeschichtung schwindet.

Reinigung und Pflege der Keramikpfannen
Die neue Pfanne ist verhältnismäßig pflegeleicht. Wer seine Keramikpfanne gut behandelt, hat stets ein treues Helferlein für die fettarme Zubereitung seiner Speisen zur Hand.
Entgegen aller Herstellerangaben verzichten Sie auf die Reinigung im Geschirrspüler und reinigen Ihre Keramikpfanne stets mit der Hand. Die Pfanne soll nach dem Braten etwas abkühlen und wird dann mit warmem Wasser abgespült. Es sind keinerlei Spezialmittel nötig zum schonenden Säubern der Keramikoberfläche, denn durch die Beschichtung bleibt nichts an hartnäckigen Verschmutzungen zurück. Zum Schluss wird die Pfanne mit Küchentüchern oder einem Spültuch ausgewischt und ist schnell wieder einsatzbereit.
Zur Schonung der Beschichtung ist es zweckvoll, ein Küchentuch zwischen die Pfannen zu legen.