Tipps zum Durchlauferhitzer

Durchlauferhitzer – Die Warmwasser Lösung?

Schnell unter die Dusche gesprungen und kaum den Duschhahn aufgedreht, strömt einem das wohlig warme Wasser auch schon entgegen. In einem modernen Haushalt möchte keiner auf Warmwasser verzichten, gleiches gilt für Küchenzeile und Co. Oftmals sind die Warmwasserkapazitäten im Haushalt jedoch begrenzt und beruhen auf Warmwasserboilern. Bei größeren Familien kann das aber durchaus problematisch werden und schnell könnte sich einer der Warmduscher auf eiskaltes Wasser gefasst machen. Durchlauferhitzer hingegen prahlen mit unbegrenzten Warmwasser Durchflussmengen und versprechen zudem energieeffiziente Abhilfe zu schaffen.

Diese 3 Varianten sollten Sie kennen

Bevor Sie sich für ein geeignetes Gerät entscheiden, sollten Sie die drei unterschiedlichen Varianten kennen. Zum einen gibt es die hydraulische, die elektrische und auch die gasbetriebene Ausführung. Hydraulische Durchlauferhitzer sind sehr stark abhängig vom Wasserdruck und lassen sich dementsprechend relativ unpräzise regulieren. Zudem erfordert es eine Mindest-Durchlaufmenge, um das Heizobjekt überhaupt aktiv werden zu lassen und das Wasser zu erhitzen. Elektrische Durchlauferhitzer hingegen lassen sich sehr präzise über eine stufenlose Regulierung einstellen und sind unabhängig von Wasserdruck, oder Durchlaufmenge. Neben der elektrischen Variante gibt es auch noch die vollelektronische, welche sowohl Wassertemperatur, als auch Durchlaufmengen regulieren lässt. Zu guter Letzt gibt es die gasbetriebene Variante, welche zwar in der Anschaffung etwas teuerer ist, sich allerdings über die Jahre auf Grund der geringeren Betriebskosten rentiert.

Um ein professionelles Gerät heraus zu kristallisieren empfiehlt sich ein Durchlauferhitzer Test.

Das sollten Sie vor dem Kauf beachten

Ein Bedürfnis gerechtes Gerät zeichnet sich vor allem durch Leistung und Effizienz aus. Soll der Durchlauferhitzer für größere Wassermengen wie einer Dusche fungieren, dann sollten 18-27 kW eine zuverlässige Leistung darstellen. Für vereinzelte Waschbecken hingegen eignet sich ein Mini-Durchlauferhitzer im Bereich 3-7 kW. Desto höher der kW-Wert, desto größere Warmwassermengen können somit auch aufbereitet werden. Die Temperaturstufen sollten stufenlos regulierbar sein und zudem sollte eine Temperaturspanne von bis zu 60°C herrschen. Vergleichsweise schwächere Geräte schaffen gerade einmal 40°C, was sehr ernüchternd ist und wobei Duschen absolut keine Freude bereiten würde.

Installation

Die Installation eines Durchlauferhitzers wird in der Regel durch einen Fachmann durchgeführt, jedoch können mit ein wenig handwerklichen Geschick und einer fachgerechten Anleitung die simplen Montage- Schritt auch selbst durchgeführt werden. An erster Stelle sollte natürlich eine geeignete Stelle an der Wand ausfindig gemacht werden und der Befestigungsrahmen angebracht werden, worauf das Gerät seinen Platz finden wird. Danach sollten mitgelieferter Sieb und Durchflussmengenbegrenzer mit Hilfe eines 12mm Inbusschlüssel angebracht werden. Diese beiden Komponenten werden nochmals mit einem 24 mm Schraubenschlüssel nachgezogen. Nun wird die vordere Verschlusskappe des Durchlauferhitzers abgenommen, sodass das Gerät an den Wandschrauben aufgeschoben und durch den Plastikverschluss verriegelt werden kann. Nun sollte der Wasserzulauf geöffnet und das Gerät auf Dichtigkeit überprüft werden. Jetzt sollten noch die Elektronik-Anschlüsse in den Hülsen befestigt werden. Zu guter Letzt werden Anschlussleitung und Sicherheitsschalter angewählt und die Verschlusskappe wieder aufgesetzt.

Wartung & Entkalkung

Damit auch in Zukunft die Warmwasserzufuhr reibungslos abläuft, sollten einige Aspekte in puncto Wartung und Entkalkung beachtet werden. Ein elektrischer Durchlauferhitzer braucht in der Regel nicht gewartet werden, allerdings sollte man bei einem gasbetriebenen Gerät schon 1x pro Jahr nachschauen.

Was die Entkalkung betrifft, ist dies ganz abhängig von Wohnlage und Kalkanteil (Wasserhärte) im Leitungswasser. In Gegenden mit hohen Kalkanteil sollte zumindest das Gerät hin und wieder entkalkt werden, um Wärmeverlust entgegen zu wirken, welcher auf Grund des Kalks auftreten könnte.

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